Résumé
Diese Arbeit wurde im Rahmen des Zertifikatsstudiengangs «Judikative 2013–2014» verfasst. Die Arbeit behandelt die Hintergründe der Querulanz aus medizinisch-psychiatrischer Sicht. Sie beleuchtet das Verhältnis sowie die Kommunikation zwischen dem Gericht und den Querulanten und zeigt Interaktionsprobleme auf. Sie beschreibt die gesetzlich-förmlichen Reaktionsmöglichkeiten des Gerichts. Darüber hinaus erläutert sie alternative Verhaltensweisen, die helfen können, professioneller mit Querulanten umzugehen.
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« Ce n’est pas moi je vous le jure ! » Est-ce suffisant pour vous convaincre que cette personne est de bonne foi ? Sans doute pas. À défaut d’avoir des preuves solides, sur quoi vous basez-vous pour construire votre opinion ? Vos impressions ? L’aide d’experts ou de présumés « spécialistes » en « détection du mensonge » ? Mais que valent ces opinions ? Sur quoi reposent-t-elles ? Purement intuitives ou scientifiques ?
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La monopolisation de l'élection des juges par les partis politiques représentés au sein des organes législatifs ne repose sur aucune justification objective, constitue une anomalie dans le contexte international et favorise une sélection discriminatoire selon une procédure opaque, sans contrôle démocratique et sans appel possible, instituée autonomement par les structures internes des partis. Elle n'est pas apte à garantir le choix de tous les candidats potentiels les plus compétents et indépendants, car ce système exclut notamment ceux voulant préserver leur liberté d'opinion et leur liberté d'association dans sa dimension négative.
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Le citoyen a confiance dans le juge, car il a confiance dans la justice et il sait que le juge appliquera la loi à son cas d’espèce sans conditionnements, selon l’adage iura novit curia. Mais les pièges qui guettent dans chaque subsomption juridique sont nombreux. Les limites du droit que le juge, pour le citoyen, doit connaître, ne sont pas aisées à définir. Dans la contribution, l’on présente quelques réflexions à propos des implications et des limites du principe iura novit curia pour le juge civil, pour le conciliateur et l’arbitre.
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Regina Kiener tritt aus der Redaktion der Richterzeitung zurück, bleibt jedoch weiterhin Mitherausgeberin, zusammen mit Stephan Gass und Thomas Stadelmann.
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Der Beitrag basiert auf einem Vortrag zum Tag der Richterinnen und Richter am 30. Oktober 2015 in Luzern. Das kollegiale Feedback unter Richterinnen und Richter befasst sich mit einem Kernstück der richterlichen Arbeit, der Verhandlungsführung.
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Une révision de la loi sur le Tribunal fédéral est en préparation. Son but principal doit être de consolider durablement le Tribunal fédéral dans son rôle constitutionnel d'autorité judiciaire suprême de la Confédération. Cela implique des modifications dans deux directions. D'une part, les compétences du Tribunal fédéral doivent être élargies à toutes les matières justiciables; en tant que Cour suprême, il doit être seul juge de dernier ressort. D'autre part, ses compétences doivent être limitées, dans une mesure adéquate, aux cas objectivement importants. La Cour plénière du Tribunal fédéral a arrêté diverses propositions allant dans ce sens.
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«Nur ein fremder Richter kann ein guter Richter sein» ist der Titel des Beitrags von Rainer Schumacher in «Justice – Justiz – Giustizia» 2015/4 und gleichzeitig die These, die er darin vertritt. Die These «Nur ein fremder Richter kann ein guter Richter sein» irritiert. Dabei sind «fremd» und «unabhängig» völlig verschiedene, nicht deckungsgleiche Begriffe. Die Probe aufs Exempel.
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An der Konferenz «Justiz zwischen Management und Rechtsstaat» in Bern wurden u.a. wissenschaftliche Arbeiten über den Rechtsrahmen der Geschäftslastbewirtschaftung und die Erhebungsmethodik präsentiert. Der Autor hatte Gelegenheit, sich als Praktiker dazu zu äussern. Er kommt zum Schluss, dass vor der Drohkulisse zunehmenden Ressourcen- und Legitimationsdrucks Geschäftslastbewirtschaftung an Gerichten letztlich dem Schutz richterlicher Unabhängigkeit dient.
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La 58ème réunion annuelle de l'Union Internationale des Magistrats (UIM) s'est tenue en Espagne, à Barcelone, du 4 au 8 octobre 2015.
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Die Europäische Richtervereinigung (European Association of Judges/EAJ), eine Regionalgruppe der Internationalen Richtervereinigung, führte ihre Herbsttagung zusammen mit der Jahrestagung der Internationalen Richtervereinigung (IAJ/UIM) in Barcelona durch. Delegierte aus 40 Mitgliedsstaaten trafen sich in der katalanischen Hauptstadt zu Meinungsaustausch und Beratungen. Es wurden verschiedene Fragen zur richterlichen Unabhängigkeit in den europäischen Mitgliedsstaaten diskutiert, Beschlüsse gefasst und Resolutionen erlassen.
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Le thème traité par la Première Commission d’Etude a été divisé en quatre sujets : Mécanisme de répartition des affaires juridiques, Augmentation du rendement et réduction du temps de gestion, Evaluation de la performance, Conditions de travail.
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Die dritte Studienkommission, welche straf- und strafprozessrechtliche Fragestellungen diskutiert, befasste sich 2015 mit dem Thema Jugendstrafrecht. Grundlage der Debatten bildeten die Antworten auf die im Vorfeld den einzelnen Mitgliedsverbänden unterbreiteten Fragen zum Jugendstrafrechtssystem der jeweiligen Länder, welche sowohl das materielle Jugendstrafrecht als auch das Jugendstrafverfahren betrafen.
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Les travaux de la 4ème Commission d'étude se sont intéressés à la question de savoir si l'employeur doit motiver un licenciement et quelles sont les conséquences d'un motif invoqué qui serait inexact.
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Drei empirische Studien aus dem Forschungsprojekt zum Justizmanagement untersuchen, was Richterinnen und Richter sowie Managementverantwortliche an Gerichten unter guter Justiz verstehen, wie Richterinnen und Richter zu Managementideen eingestellt sind und was sie zum Thema «Richter führen» denken.
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Im Rahmen des SNF Forschungsprojektes «Grundlagen guten Justizmanagements in der Schweiz» hat sich Catherine Reiter mit ihrer Dissertation der gerichtsinternen Organisation angenommen. Sie untersucht aufbau- und ablauforganisatorische Fragen, welche sich innerhalb der Gerichte als in sich geschlossene Einheiten stellen. Ziel ihrer Arbeit ist, möglichst bestimmte Kriterien für die Identifikation der Best Practices der Rechtsetzung zur gerichtsinternen Organisation zusammenzutragen. Dies soll vor allem Hinweise dafür liefern, wie die allgemein gehaltenen Anforderungen und Zielwerte des Verfassungs- und Völkerrechts konkretisiert werden können.
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Das 35. Update der Bibliografie enthält die seit der Ausgabe 2006/3 von «Justice - Justiz - Giustizia» veröffentlichten Monographien und Aufsätze im Themenbereich der Richterzeitung.
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Eine schweizweite Studie des Verwaltungswissenschaftlers Christof Schwenkel zeigt, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die kantonalen Gerichte sehr hoch ist. Dennoch habe die Justiz ein Imageproblem.
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Dem vierjährigen Forschungsprojekt lag folgende übergreifende Forschungsfrage zugrunde: «Wie ist die Justizorganisation optimal auszugestalten, um die Rechtsprechung nachhaltig zu gewährleisten?». Die Gesamterkenntnisse zeigen, dass Justizmanagement für eine nachhaltige Gewährleistung der Rechtsprechung unabdingbar ist. Für die Gerichte braucht es indessen besondere Managementmodelle, die den Eigenheiten der dritten Gewalt hinreichend Rechnung tragen.
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Die Volksinitiative «Haftung für Rückfälle von Sexual- und Gewaltstraftätern» ist nicht zustande gekommen; innert der Sammelfrist sind weniger als die benötigten 100'000 Unterschriften zusammengekommen.
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Der am Wochenende in Texas verstorbene Antonin Scalia war ein umstrittener Verfassungsrichter. Aber seine Auffassungen haben die Rechtsentwicklung in den USA stark beeinflusst und werden dies weiter tun.
Richterzeitung