Publikation von Urteilen und Daten durch Schweizer Gerichte
Florian Geering
Zitiervorschlag: Florian Geering, Was tatsächlich ist und was sein sollte, in: «Justice - Justiz - Giustizia» 2025/4
Empirische Rechtsforschung gewinnt auch in der Schweiz zunehmend an Bedeutung und ermöglicht es, verbreitete Annahmen über das Rechtssystem anhand von Daten zu überprüfen. Studien zum Schweizer Rechtssystem zeigen etwa die Realität des Strafbefehlsverfahrens oder den Zusammenhang zwischen anwaltlicher Vertretung und dem Erfolg von subsidiären Verfassungsbeschwerden. Gleichzeitig stellt die begrenzte Verfügbarkeit von Urteilen und Rechtsdaten ein zentrales Hindernis dar. Der Beitrag skizziert den Stand der Forschung und plädiert für eine systematische Veröffentlichung von Urteilen und offenen Rechtsdaten durch die Gerichte.
Inhaltsverzeichnis
1. Was tatsächlich ist – Empirische Rechtsforschung in der Schweiz
1.1. Zunehmende Verbreitung
1.2. Methoden und Experimente
1.3. Verfügbarkeit von Daten
2. Was sein sollte – Veröffentlichung von Daten durch Gerichte
2.1. Offene Rechtsdaten und gesetzliche Grundlagen
2.2. Transparenz über die Entscheidpublikation
2.3. Veröffentlichung von Urteilstexten
2.4. Strukturierte Metadaten
2.5. Schlussfolgerungen
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